Die ärztliche Beratung erfolgt ausschließlich auf Spanisch oder Englisch.
Behandlung schwerer oder anhaltender allergischer Rhinitis
Mehr als eine verstopfte Nase: molekulare Diagnostik und umfassende Krankheitskontrolle.
Beurteilung von Rhinitis und Pollenallergien per Videokonferenz mit Dr. Tito Rodríguez Bouza.
Erste private Konsultation: 150 € · bis zu 60 Minuten, je nach Fall. Ärztliche Beratung auf Spanisch oder Englisch.
Ich betreue Patienten aller Krankenversicherungen. Bei Adeslas und Nueva Mutua Sanitaria muss der Versicherungsschutz bestätigt werden. Beachten Sie die Hinweise zu anderen Versicherungen. Erforderliche persönliche Untersuchungen werden nach der ärztlichen Beurteilung empfohlen.
Warum habe ich eine verstopfte Nase, Niesanfälle und ständigen Nasenjuckreiz?

Diese Beschwerden entstehen durch eine Entzündung der Atemwege infolge einer fehlgerichteten Immunreaktion.
Anders als bei einem Virusinfekt stuft das Immunsystem eigentlich harmlose Partikel wie Pollen, Hausstaubmilben oder tierische Allergene fälschlich als Bedrohung ein.
Dieser Fehlalarm setzt Histamin und andere Botenstoffe frei. Weitere Entzündungszellen werden angelockt, und es entsteht eine Entzündung der Nasen- und Augenschleimhäute. Diese kann nicht nur die Nase verstopfen, sondern auch eine Überempfindlichkeit der Schleimhäute verursachen, den Schlaf beeinträchtigen und mit einem erhöhten Risiko für Asthma verbunden sein.
Meine Sprechstunde verfolgt drei Ziele:
Die genaue Ursache bestimmen: Es reicht nicht, lediglich festzustellen, dass eine „Allergie“ vorliegt. Mithilfe geeigneter, gegebenenfalls molekularer Diagnostik wird beurteilt, welche Proteine aus Pollen, Milben oder tierischen Allergenen relevant sind. Zugleich müssen andere Ursachen wie vasomotorische Rhinitis oder Polypen berücksichtigt werden.
Die Beschwerden jetzt kontrollieren: Ihre Lebensqualität soll möglichst rasch verbessert werden. Eine geeignete symptomatische Behandlung, unter anderem mit modernen Arzneimitteln, die möglichst wenig müde machen, soll Schlaf und Leistungsfähigkeit wiederherstellen. Dabei wird auf den problematischen Gewöhnungs- beziehungsweise Rebound-Effekt gewöhnlicher abschwellender Nasenmittel geachtet.
Die Erkrankung langfristig beeinflussen: Wenn eine ursächliche Behandlung infrage kommt, wird die Eignung einer allergenspezifischen Immuntherapie geprüft. Sie soll die Immunreaktion langfristig verändern, Beschwerden verringern und bei geeigneten Patienten auch das Risiko einer Asthmaentwicklung beeinflussen. Ein vollständiges Verschwinden der Erkrankung kann nicht in jedem Fall zugesichert werden.
Fachärztliche Behandlung allergischer Rhinitis
Klinische Auswirkungen und Bedarf an fachärztlicher Behandlung
- Zusammenhang mit weiteren Erkrankungen: Unzureichend kontrollierte Rhinitis geht häufig mit Bindehautbeschwerden einher und kann mit chronischer Sinusitis, Mittelohrproblemen oder Schlafapnoe verbunden sein. Sie ist außerdem ein wichtiger Risikofaktor für allergisches Asthma. Eine frühzeitige Abklärung ist wichtig, um eine Beteiligung der unteren Atemwege zu erkennen.
- Beeinträchtigte Leistungsfähigkeit in Beruf und Schule: Nasenatmungsbehinderung und schlechter Schlaf können Konzentration und kognitive Leistungsfähigkeit vermindern. Die Folgen für Beruf oder Schule werden besonders bei Kindern häufig unterschätzt.
- Genaue Ursachendiagnostik: Die Beschwerden allein zu behandeln, reicht nicht in jedem Fall aus. Eine geeignete allergologische Abklärung, bei Bedarf einschließlich molekularer Diagnostik, soll die Ursache bestimmen und die Eignung einer Immuntherapie beurteilen.
- Sichere und wirksame Behandlung: Ziel ist eine möglichst vollständige Symptomkontrolle bei möglichst wenigen Nebenwirkungen. Dauerhafter Gebrauch abschwellender Mittel und andere ungünstige Arzneimittelanwendungen sollen vermieden werden. In geeigneten Fällen wird eine ursächlich ansetzende Behandlung wie die allergenspezifische Immuntherapie erwogen.
Was ist allergische Rhinitis?
Allergische Rhinitis ist eine entzündliche Erkrankung der Nasenschleimhaut, die durch IgE-Antikörper vermittelt wird und chronisch oder wiederkehrend verlaufen kann. Sie kann Lebensqualität, berufliche und schulische Leistung sowie den nächtlichen Schlaf erheblich beeinträchtigen.
Anders als bei einem gewöhnlichen Schnupfen werden die Beschwerden durch die Exposition gegenüber bestimmten Allergenen ausgelöst und können anhaltend oder wiederkehrend sein. Dazu gehören Pollen, etwa von Gräsern, Olivenbäumen oder Arizona-Zypressen, Hausstaubmilben, Tierallergene und Schimmelpilze.
In meiner klinischen Praxis unterscheide ich zwischen Patienten, die eine symptomatische Behandlung benötigen, und Patienten, die von einer individuell ausgewählten ursächlichen beziehungsweise krankheitsmodifizierenden Immuntherapie profitieren können.
Typische Beschwerden
Häufig treten mehrere dieser Symptome gemeinsam auf:
- Rhinorrhö: ständig wässrig laufende Nase.
- Nasenatmungsbehinderung: eingeschränkter Luftstrom, der besonders nachts zur Mundatmung führt.
- Niesanfälle: Serien wiederholten Niesens, oft morgens oder nach Allergenkontakt.
- Nasen- und Augenjuckreiz: ausgeprägter Juckreiz in der Nase, an den Augen im Rahmen einer allergischen Konjunktivitis und am Gaumen.
Fachärztliche Behandlung: mehr als ein Antihistaminikum
Die Betreuung soll über eine vorübergehende Beschwerdelinderung hinausgehen. Mein Ansatz beruht auf drei Schwerpunkten:
1. Gezielte molekulare Diagnostik
Mit einer molekularen Blutuntersuchung kann nicht nur eine Allergenquelle wie Pollen, sondern gegebenenfalls auch das konkret relevante Protein bestimmt werden. Dies hilft, klinisch bedeutsame Allergien von Sensibilisierungen ohne entsprechende Beschwerden zu unterscheiden.
Moderne molekulare Tests, etwa ALEX2 oder vergleichbare Verfahren, können je nach Vertrag von einer Versicherung übernommen oder privat durchgeführt werden. Sie können zeigen, gegen welche Pollen, Milben oder Tiere und gegen welche ihrer einzelnen Proteine eine Sensibilisierung vorliegt.
Die Art des Proteins kann in manchen Fällen Hinweise auf die Bedeutung einer Sensibilisierung geben. Besonders wichtig ist sie für die Auswahl einer passenden Immuntherapie und die Einschätzung ihrer Erfolgsaussichten. Die Hersteller können in einem Allergenextrakt nicht jedes einzelne Protein einer Pollen- oder Milbenart gleichermaßen berücksichtigen; die Präparate richten sich vor allem nach den wesentlichen Allergenen.
Entwicklung und Erforschung solcher Therapien sind aufwendig und unterliegen umfangreichen rechtlichen Anforderungen. Deshalb sind die verfügbaren Präparate häufig auf die bei möglichst vielen Betroffenen relevanten Proteine ausgerichtet. Bei einer Sensibilisierung gegen seltenere Proteine, etwa innerhalb der Gräserpollen, kann die Auswahl einer geeigneten Immuntherapie schwieriger sein.
2. Allergenspezifische Immuntherapie
Die Immuntherapie kann den natürlichen Verlauf einer allergischen Erkrankung beeinflussen. Anders als eine rein symptomatische Medikation soll sie das Immunsystem gegenüber dem Allergen weniger reaktionsbereit machen. Sie kommt insbesondere infrage, wenn eine wirksame Meidung nicht möglich ist oder die medikamentöse Behandlung nicht ausreicht. Die Indikation wird individuell gestellt.
3. Individuell angepasste Arzneimittelbehandlung
Zum Einsatz kommen beispielsweise wenig sedierende Antihistaminika der zweiten Generation und örtlich angewandte Kortikosteroide mit geringer systemischer Verfügbarkeit. Die Behandlung wird auf die niedrigste ausreichend wirksame Dosierung abgestimmt, um Nebenwirkungen möglichst zu begrenzen.
Was Patienten nach der Behandlung berichten
“Jahrelang nahm ich Antihistaminika, die mich müde machten und meine verstopfte Nase nicht besserten. Der Arzt erklärte mir die Ursache des Problems, und durch die Allergieimpfung hat sich meine Lebensqualität grundlegend verändert.”
Übersetzung einer veröffentlichten Bewertung
“Ich suchte wegen einer Rhinitis, die nicht abheilte, ärztliche Hilfe. Der Arzt führte molekulare Tests durch, die zuvor niemand bei mir gemacht hatte. Ausgezeichnete und sehr professionelle Betreuung. Die private Sprechstunde lohnt sich.”
Übersetzung einer veröffentlichten Bewertung
Private Sprechstunde mit Zeit für eine eingehende Beurteilung
Die allergologische Konsultation kann bis zu 60 Minuten dauern. Dadurch ist eine ausführliche Anamnese und umfassende Besprechung möglich, für die in eng getakteten Versorgungssystemen häufig weniger Zeit zur Verfügung steht.
- Honorar: 150 € für die Konsultation; Hauttests bei entsprechender Indikation und nach den Bedingungen der gewählten Betreuung.
- Zahlung: nach der Konsultation.
- Mit Krankenversicherung: Adeslas, Nueva Mutua Sanitaria und Patienten anderer Versicherungsgesellschaften, abhängig vom bestätigten Versicherungsschutz und Betreuungsweg.
Für die Beantragung einer Kostenerstattung werden Rechnung und ärztlicher Bericht entsprechend den Anforderungen Ihres Vertrags bereitgestellt. Die Entscheidung über die Erstattung liegt bei der Versicherung.
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Häufige Fragen
Kann allergische Rhinitis geheilt werden?
Bei Erwachsenen können die Beschwerden längerfristig bestehen bleiben. Eine spezifische Immuntherapie kann bei geeigneten Patienten die Beschwerden deutlich verringern und den Medikamentenbedarf reduzieren oder entbehrlich machen. Sie kann zudem das Risiko einer späteren Beteiligung der unteren Atemwege beeinflussen. Die Erfolgsaussichten hängen von der individuellen Erkrankung und dem gewählten Präparat ab.
Warum helfen mir frei erhältliche Arzneimittel nicht ausreichend?
Viele abschwellende Nasenmittel, beispielsweise mit Oxymetazolin, können bei zu langer Anwendung einen Rebound-Effekt mit medikamentös verursachter Rhinitis auslösen. Besonders bei einer Anwendung über mehr als fünf Tage besteht dieses Risiko. Dadurch kann die Nasenatmungsbehinderung zunehmen. Daneben muss beurteilt werden, ob die zugrunde liegende Allergie ausreichend behandelt wird und eine Immuntherapie infrage kommt.
Wann sollte ich einen Allergologen aufsuchen?
Wenn Beschwerden länger als zwei Wochen anhalten, den Schlaf beeinträchtigen oder frei erhältliche Antihistaminika nicht ausreichen, ist eine fachärztliche Beurteilung sinnvoll. Dabei sollte auch nach begleitendem Asthma gefragt werden. Die in der Darstellung genannte Größenordnung von 40 % beschreibt einen möglichen Zusammenhang zwischen allergischer Rhinitis und Asthma; sie ist keine individuelle Vorhersage und beweist nicht, dass eine bestimmte Behandlung eine Asthmaentwicklung sicher verhindert.
Auch Kinder und Jugendliche im Schulalter können profitieren. Eine allergische Rhinitis kann die schulische Leistung beeinträchtigen, ohne dass Betroffene dies selbst erkennen. Wenn die Symptome seit Jahren bestehen, werden sie möglicherweise als normal empfunden — ähnlich wie bei einem Kind, das die Tafel schlecht erkennt, bevor ein Sehproblem festgestellt wird.
Bei gleichzeitigem Asthma ist eine fachärztliche Beurteilung besonders wichtig, weil schwere Komplikationen möglich sind.
Wiederkehrende Nasen- und Ohrinfektionen, Geruchsverlust oder eine dauerhaft behinderte Nasenatmung sollten ebenfalls abgeklärt werden.
Warum entsteht allergische Rhinitis?
Die Auslöser sind vielfältig, besitzen aber eine gemeinsame Eigenschaft: Es handelt sich um Proteine beziehungsweise allergenhaltige Partikel, die kürzer oder länger in der Luft schweben können. Dazu gehören Pollen, Pilzsporen, Hausstaubmilbenallergene und Allergene von Katzen, Hunden oder anderen Tieren.
Vereinfacht beginnt das Abwehrsystem irgendwann, solche eigentlich harmlosen Stoffe als schädlich zu erkennen. Bei erneutem Kontakt aktiviert es eine Abwehrreaktion. Diese Fehlsteuerung des Immunsystems liegt der Allergie zugrunde, ähnlich wie bei bestimmten Arzneimittelallergien.
In Spanien unterscheiden sich die relevanten Auslöser nach dem Wohnort. Küstenregionen und Hochebenen weisen unterschiedliche Belastungen auf:
Zentralspanien, etwa Madrid und Kastilien: Arizona-Zypressen von Januar bis März, Platanen und Gräser insbesondere im Mai und Juni.
Südspanien, etwa Andalusien und Jaén: Olivenpollen sind ein wesentlicher Auslöser teils ausgeprägter Beschwerden im Frühjahr.
Mittelmeerregion: Glaskraut und durch die Feuchtigkeit begünstigte Hausstaubmilben sind häufige Ursachen anhaltender Rhinitis.
Nordspanien: Hausstaubmilben und Pollen bestimmter Bäume wie Birken spielen eine wichtige Rolle.
Unabhängig vom Wohnort helfen das geografische und molekulare Sensibilisierungsprofil dabei, eine passende Immuntherapie für die tatsächliche Exposition auszuwählen.
Wie entsteht die allergische Reaktion in der Nase?
Wird ein Allergen eingeatmet, etwa aus Pollen, Milben oder Tieren, kann es an passende Antikörper auf der Oberfläche einer Mastzelle binden. Die Aktivierung dieser Abwehrzelle setzt entzündliche Botenstoffe frei. Dabei lassen sich zwei Phasen unterscheiden:
- Sofortphase: In den ersten Minuten wird unter anderem Histamin freigesetzt. Dies kann starken Juckreiz, Niesanfälle und wässrige Nasensekretion auslösen.
- Spätphase: Stunden später gelangen weitere Entzündungszellen an die Nasenschleimhaut. Ihre Schwellung verursacht anhaltende Verstopfung, die mit Antihistaminika allein häufig nicht ausreichend beherrscht wird.
Warum ist dies für die Behandlung wichtig? Manche Patienten sind enttäuscht, weil übliche Arzneimittel vor allem die Histaminwirkung beeinflussen. Die Behandlung soll gegebenenfalls auch die spätere Entzündungsphase berücksichtigen. Mit einer geeigneten Immuntherapie kann die Bereitschaft zur Reaktion auf das Allergen langfristig verändert werden.
Allergiediagnostik: Pricktest und molekulare Untersuchung
Nicht jede Rhinitis ist allergisch. Der Allergologe muss deshalb gezielt nachfragen und bei Bedarf Untersuchungen durchführen, um zu prüfen, ob eine Allergie die Beschwerden erklärt. Manche Patienten haben sowohl allergische als auch nicht allergische Anteile.
Diese Unterscheidung ist wichtig für die Behandlung: Je nach Ursache richtet sie sich gegen allergische Mechanismen und Entzündungszellen, gegen andere Vorgänge oder erfordert die Mitbeurteilung durch weitere Fachgebiete, etwa Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde.
Ein Hinweis kann sein, dass allergische Rhinitis häufig mit Juckreiz einhergeht, während dieser bei nicht allergischen Formen oft weniger ausgeprägt ist. Dieser Hinweis allein ersetzt jedoch keine Diagnostik.
Behandlung: Unterschiede zwischen Antihistaminika und Immuntherapie
Die Behandlung allergischer Rhinitis stützt sich besonders auf zwei Aspekte:
Möglichst gezielte Verminderung der Exposition gegenüber dem auslösenden Allergen.
Sachgerechter Einsatz von Arzneimitteln bei möglichst wenigen Nebenwirkungen.
Das auslösende Allergen möglichst meiden
Eine geeignete Diagnostik hilft festzustellen, ob Pollen, Tierallergene, Schimmelpilze, Hausstaubmilben oder andere Allergene verantwortlich sind. Wenn der Auslöser bekannt ist, kann die Exposition möglichst verringert werden. Vollständige Meidung ist in der Praxis jedoch nicht immer möglich: Pollenflug lässt sich nicht abschalten, Hausstaub kann nicht vollständig beseitigt und Tierkontakt nicht in jeder Situation verhindert werden.
Mitunter würde eine Expositionsverminderung einschneidende Veränderungen zu Hause erfordern. Der Allergologe beurteilt, ob solche Maßnahmen angemessen sind. Bei leichter Hausstaubmilbenrhinitis würde beispielsweise nicht automatisch jede strenge Maßnahme empfohlen — häufiges Saugen, Teppichentfernung, milbendichte Bettbezüge oder HEPA-Filter. Bei schwerer Rhinitis muss ihr möglicher Einsatz individuell abgewogen werden.
Arzneimittel sachgerecht anwenden und Nebenwirkungen berücksichtigen
Antihistaminika: Histamin wird besonders in der frühen Reaktionsphase freigesetzt und trägt zu Juckreiz, Niesen und laufender Nase bei. Arzneimittel, die seine Wirkung blockieren, helfen vor allem bei diesen Beschwerden und weniger bei anderen Anteilen der Erkrankung. Je nach Präparat kann Müdigkeit auftreten. Der Allergologe unterstützt Sie bei der Auswahl einer wirksamen Behandlung mit möglichst geringen Nebenwirkungen. Eine in der Urtikariabehandlung untersuchte Dosiserhöhung darf nicht eigenständig auf die Rhinitisbehandlung übertragen werden; etwaige Anpassungen werden ärztlich beurteilt.
Kortikosteroidhaltige Nasensprays: Sie wirken örtlich in der Nase. Bei geeigneter Auswahl und Anwendung ist die Aufnahme in den übrigen Körper gering. Sie sind insbesondere gegen die spätere Entzündungsphase mit Ansammlung von Entzündungszellen und Schleimhautschwellung wirksam.
Nasenspülungen: Spülungen mit Kochsalzlösung sind eine kostengünstige Möglichkeit, Allergene aus der Nase zu entfernen. Sie können bei leichten Beschwerden oder ergänzend zu anderen Behandlungen sinnvoll sein.
Allergenspezifische Immuntherapie: Hierbei werden definierte Mengen des relevanten Allergens verabreicht, um die Immunreaktion langfristig zu verändern. Sie kann bei geeigneter Anwendung wirksam sein. Sie kommt besonders infrage, wenn Medikamente und Meidungsmaßnahmen nicht ausreichend helfen, oder nach individueller Prüfung auch in anderen Situationen.
Weitere Möglichkeiten: Der Allergologe kann je nach Fall andere Arzneimittel erwägen, darunter Leukotrienantagonisten, nasale Antihistaminika, Ipratropiumbromid oder Cromoglicinsäure.
Besonders wichtig ist der zurückhaltende Einsatz abschwellender Nasenmittel. Bei einer zu langen Anwendung — insbesondere bei einer Anwendung über mehr als fünf Tage — können erhebliche Probleme entstehen. Dazu gehört eine medikamentös verursachte Rhinitis mit dauerhafter, teilweise schwierig zu behandelnder Nasenatmungsbehinderung.
Wissenschaftliche Veröffentlichungen zu allergischer Rhinitis
Mit Beteiligung des Autors
Extensive Cross-reactivity Between Salsola kali and Salsola imbricata
Association of molds and metrological parameters to frequency of severe asthma exacerbation
Weitere Informationen
Pollenbelastung der spanischen allergologischen Fachgesellschaft: www.polenes.com
Sociedad Latinoamericana de Alergia, Asma e Inmunología: www.slaai.org
American Academy of Allergy, Asthma & Immunology: Informationen zu Allergien
